entdeckung des jahres allgemein: else buschheuer.
entdeckung des jahres ( bereich musik): georgette dee
entdeckung des jahres ( bereich tv): pimp my ride ;-) und michel aus lönneberga
enttäuschung des jahres: frau aus norwegen
erkenntnis des jahres I: ein scheinbar besonderer mann ist doch nur ein mann...
erkenntnis des jahres II: ich werde keine ökobäuerin
erkenntnis des jahres III: mir fehlen meine freunde mehr als erwartet. schule sowieso.
erkenntnis des jahres IV: mir fehlen meine eltern mehr als erwartet.
erkenntnis des jahres V: nicht alle menschen finden es toll, wenn man sie ungefragt mit liebe überschüttet.
luftsprunggarant des jahres: frei sein in einer tollen stadt.
tränendrüsengarant des jahres: zwangstrennung von "meinem" orchester.
konstante des jahres: siehe erkenntnis des jahres V
Samstag, Dezember 31, 2005
Donnerstag, Dezember 29, 2005
2005. ein rückblick.
man überlegt ja manchmal so... gerade, wenn sich das jahr dem ende entgegen neigt manche sagen, es würde "abfallen wie ein schorf" ( bäh! - dieses wort verursacht übelkeit bei mir. obwohl ich mit dem schorf an sich gar kein problem habe).
jedenfalls denkt man - ich - darüber nach, was denn so war, was gelaufen ist, passiert ist, nicht passiert ist, hätte passieren sollen... solche sachen.
mein jahr 2005:
januar
°föj-krise. alles scheiße. föj schmeißen wollen. was mache ich da? was soll das alles? weshalb sind diese menschen so kühl? bin ICH kühl? unkommunikativ? verschlossen?
°krümel. geliebt werden. die liebe gar nicht wollen. nicht damit umgehen können. frage: "wird" man lesbisch, wenn man als kind von einem mann missbraucht wurde? liebt man dann wirklich frauen?
februar
°besuch einer anderen föj-stelle. furchtbar! dann doch lieber johannishöhe ...
märz
°mit dem föj gehts bergauf. es beginnt wieder spaß zu machen! der garten erwacht aus seinem winterschlaf und auch die bewohner tauen zunehmend auf.
°mathilde wird geboren. mathildes mutti - tanja - stirbt kurz nach der geburt. johannita soll stillen, macht das aber nur sehr widerwillig und nur, wenn man sie dabei festhält. deshalb bleibt mathilde sehr klein und schwach. sie ist trotzdem die niedlichste und anschmiegsamste von allen!
°konzert der dresden dolls im star club in dresden. geniales konzert!!!
°5 tage bei liane in oslo. sehr gefreut - davor. große wut/traurigkeit - danach.
april
°mein team leitet das föj-seminar, das uns nach jndricovice, tschechien, führt. ein hof, dessen bewohner es sich zum ziel gesetzt haben, so zu leben wie vor 100 jahren. kein fließendes wasser. kein strom. dass es allerdings 1905 schon in plastikverpackungen gewickelte schokoriegel gab...
°frühlingsfest auf dem ulmenhof. carmen.
mai
°3 wochen fasten. puh...
juni
°auf der johannishöhe wird heu gemacht. sehr, sehr toll! ellen. sonnenbrand.
°der orchesterwettbewerb in innsbruck liegt jetzt schon ein jahr zurück. ohne übertreibung kann ich sagen: es waren 4 der schönsten tage meines lebens!
juli
°abschlussfahrt föj. richtig klasse! kajakfahren auf der mecklenburger seenplatte - toll!
°mein föj-projekt ( ein hochbett mit 3 schlafplätzen) ist endlich fertig! eine schwere geburt, wie man so schön sagt, aber auf mein baby bin ich ziemlich stolz.
°wie rauchen wohl so ist?
august
°milana bekommt ein kind - muriel samovila.
°zelturlaub mit marie, anja, katrin, katrin und doreen am knappensee. sonnig, feucht-fröhlich, nachdenklich, nervend, aktiv, ausgelassen, philosophisch...
°föj vorbei. was es gebracht hat? - dazu später mehr.
september
°ungewissheit - wo werde ich studieren???
°erstes mal in leipzig.
°abschied von meinem wundervollen orchester .
oktober
°studienbeginn.
°2 begeisternde lesungen von und mit frau berg .
°ann-christin!?
°silly ( und gäste)-konzert.
°24.10. meine flügel brechen.
november
°was bin ich? wer bin ich? wo will ich mal hin?
°ann-christin!?
°purzeltag. wiedersehen mit vielen freunden.
°entdeckung des kunstrasens.
dezember
°???
jedenfalls denkt man - ich - darüber nach, was denn so war, was gelaufen ist, passiert ist, nicht passiert ist, hätte passieren sollen... solche sachen.
mein jahr 2005:
januar
°föj-krise. alles scheiße. föj schmeißen wollen. was mache ich da? was soll das alles? weshalb sind diese menschen so kühl? bin ICH kühl? unkommunikativ? verschlossen?
°krümel. geliebt werden. die liebe gar nicht wollen. nicht damit umgehen können. frage: "wird" man lesbisch, wenn man als kind von einem mann missbraucht wurde? liebt man dann wirklich frauen?
februar
°besuch einer anderen föj-stelle. furchtbar! dann doch lieber johannishöhe ...
märz
°mit dem föj gehts bergauf. es beginnt wieder spaß zu machen! der garten erwacht aus seinem winterschlaf und auch die bewohner tauen zunehmend auf.
°mathilde wird geboren. mathildes mutti - tanja - stirbt kurz nach der geburt. johannita soll stillen, macht das aber nur sehr widerwillig und nur, wenn man sie dabei festhält. deshalb bleibt mathilde sehr klein und schwach. sie ist trotzdem die niedlichste und anschmiegsamste von allen!
°konzert der dresden dolls im star club in dresden. geniales konzert!!!
°5 tage bei liane in oslo. sehr gefreut - davor. große wut/traurigkeit - danach.
april
°mein team leitet das föj-seminar, das uns nach jndricovice, tschechien, führt. ein hof, dessen bewohner es sich zum ziel gesetzt haben, so zu leben wie vor 100 jahren. kein fließendes wasser. kein strom. dass es allerdings 1905 schon in plastikverpackungen gewickelte schokoriegel gab...
°frühlingsfest auf dem ulmenhof. carmen.
mai
°3 wochen fasten. puh...
juni
°auf der johannishöhe wird heu gemacht. sehr, sehr toll! ellen. sonnenbrand.
°der orchesterwettbewerb in innsbruck liegt jetzt schon ein jahr zurück. ohne übertreibung kann ich sagen: es waren 4 der schönsten tage meines lebens!
juli
°abschlussfahrt föj. richtig klasse! kajakfahren auf der mecklenburger seenplatte - toll!
°mein föj-projekt ( ein hochbett mit 3 schlafplätzen) ist endlich fertig! eine schwere geburt, wie man so schön sagt, aber auf mein baby bin ich ziemlich stolz.
°wie rauchen wohl so ist?
august
°milana bekommt ein kind - muriel samovila.
°zelturlaub mit marie, anja, katrin, katrin und doreen am knappensee. sonnig, feucht-fröhlich, nachdenklich, nervend, aktiv, ausgelassen, philosophisch...
°föj vorbei. was es gebracht hat? - dazu später mehr.
september
°ungewissheit - wo werde ich studieren???
°erstes mal in leipzig.
°abschied von meinem wundervollen orchester .
oktober
°studienbeginn.
°2 begeisternde lesungen von und mit frau berg .
°ann-christin!?
°silly ( und gäste)-konzert.
°24.10. meine flügel brechen.
november
°was bin ich? wer bin ich? wo will ich mal hin?
°ann-christin!?
°purzeltag. wiedersehen mit vielen freunden.
°entdeckung des kunstrasens.
dezember
°???
Donnerstag, Dezember 22, 2005
demenz?
irgendetwas hat mich heute sehr bewegt. - ich habe es vergessen. geht das schon mit 20 los?
___
a propos 20: ich habe mich heute mit marie darüber unterhalten, wie wenig wir uns wie 20 fühlen. ich für meinen teil fühle mich wie 15. manchmal auch wie 8. aber nicht aus versehen, nein! ich entscheide das bewusst -
( zu viel teer im hirn. denken geht. nicht. mehr.)
___
a propos 20: ich habe mich heute mit marie darüber unterhalten, wie wenig wir uns wie 20 fühlen. ich für meinen teil fühle mich wie 15. manchmal auch wie 8. aber nicht aus versehen, nein! ich entscheide das bewusst -
( zu viel teer im hirn. denken geht. nicht. mehr.)
Sonntag, Dezember 18, 2005
daumen hoch und los
da ich meistens lustige dinge erlebe, wenn ich per anhalter von leipzig nach dresden fahre, werde ich diese in loser folge hier präsentieren:
per anhalter durch sachsen
teil 1
samstag. der plan war, so loszufahren, dass ich zum mittagessen in dresden am tisch sitze. doch pläne sind dazu da, umgeschubst zu werden. außerdem bin ich noch nicht in dem alter, in dem die senile bettflucht einsetzt; mehrere stunden im bett zu dösen und zu lesen macht mir daher auch gar nichts aus. gegen mittag rief mutti an und sagte mir, dass ich wegen der witterung doch lieber mit dem zug fahren solle. zug wäre ja gut und schön gewesen... aber auch ziemlich unrealistisch, wenn man kein geld hat.
gegen 15 uhr kam ich zu meiner gewohnten anhalter-stelle ( leipzig, autobahnauffahrt am paunsdorf-center), mir entgegen ein junger mann, ebenfalls mit dresden-schild, geknickt. ich sprach ihn an. wieso er wieder gehe usw. er meinte, es sei schon zu dämmrig, um noch mitgenommen zu werden. so'n quatsch, dachte ich mir, sagte es allerdings nicht laut. ich stellte mich also hin und schon nach 5 minuten hielt ein auto an. ein adac-auto. wir fuhren also so dahin, recht langsam, denn es war ja schnee und glatt und alles. bis nossen kamen wir. dann: stau. wir warteten also erst geduldig, aber nicht lange, denn bald fiel dem fahrer ein, dass wir ja mit einem adac-abschleppauto unterwegs sind ( er hatte schon feierabend, da kann man das verzeihen). also schaltete er das blinklicht ein und wir fuhren an den im stau stehenden autos auf der standspur vorbei!
so war ich dann "schon" nach 3 stunden in dresden! pünktlich zum abendessen.
per anhalter durch sachsen
teil 1
samstag. der plan war, so loszufahren, dass ich zum mittagessen in dresden am tisch sitze. doch pläne sind dazu da, umgeschubst zu werden. außerdem bin ich noch nicht in dem alter, in dem die senile bettflucht einsetzt; mehrere stunden im bett zu dösen und zu lesen macht mir daher auch gar nichts aus. gegen mittag rief mutti an und sagte mir, dass ich wegen der witterung doch lieber mit dem zug fahren solle. zug wäre ja gut und schön gewesen... aber auch ziemlich unrealistisch, wenn man kein geld hat.
gegen 15 uhr kam ich zu meiner gewohnten anhalter-stelle ( leipzig, autobahnauffahrt am paunsdorf-center), mir entgegen ein junger mann, ebenfalls mit dresden-schild, geknickt. ich sprach ihn an. wieso er wieder gehe usw. er meinte, es sei schon zu dämmrig, um noch mitgenommen zu werden. so'n quatsch, dachte ich mir, sagte es allerdings nicht laut. ich stellte mich also hin und schon nach 5 minuten hielt ein auto an. ein adac-auto. wir fuhren also so dahin, recht langsam, denn es war ja schnee und glatt und alles. bis nossen kamen wir. dann: stau. wir warteten also erst geduldig, aber nicht lange, denn bald fiel dem fahrer ein, dass wir ja mit einem adac-abschleppauto unterwegs sind ( er hatte schon feierabend, da kann man das verzeihen). also schaltete er das blinklicht ein und wir fuhren an den im stau stehenden autos auf der standspur vorbei!
so war ich dann "schon" nach 3 stunden in dresden! pünktlich zum abendessen.
Samstag, Dezember 17, 2005
es schneit! hurra! hurra! es schneit!
ob ich einen guten draht zu dschieses habe?
noch gestern wünschte ich mir schnee und - tatatataaaa - heute ist er da! in dresden sogar richtig, 30cm! ( leipzig bietet max. 5cm) ich habe mich gefreut wie bolle, saß an der bushaltestelle, habe "leise rieselt der schnee" und "schneeflöckchen weißröckchen" gesungen und alle passanten angelächelt. schade nur, dass den meisten wegen des weihnachtsstresses das lächeln eingefroren ist... dagegen müssen wir mal noch was tun, dschieses.
noch gestern wünschte ich mir schnee und - tatatataaaa - heute ist er da! in dresden sogar richtig, 30cm! ( leipzig bietet max. 5cm) ich habe mich gefreut wie bolle, saß an der bushaltestelle, habe "leise rieselt der schnee" und "schneeflöckchen weißröckchen" gesungen und alle passanten angelächelt. schade nur, dass den meisten wegen des weihnachtsstresses das lächeln eingefroren ist... dagegen müssen wir mal noch was tun, dschieses.
Freitag, Dezember 16, 2005
einen wodka auf georgette dee
ich weiß nicht, ob ich es schon mal erwähnt habe, aber: latein ist verflixt schwer. logisch zwar und wenige ausnahmen... doch für einen faulen menschen wie mich eine enorme herausforderung. ich habe mir jetzt vorgenommen, zwischen weihnachten und anfang januar jeden tag 1-2 stunden latein zu lernen. jaja... das wird sowieso nix. aber vielleicht ist ja eine halbe stunde täglich drin!? das problem ist nämlich: man muss die klausur am ende des grammatikkurses bestehen, um zum lektürekurs zugelassen zu werden, welcher wiederum zulassungsbedingung für die latinumsprüfung ist, ohne die ich meine zwischenprüfung in germanistik nicht machen kann/darf. so. es gäbe dann zwar auch sog. wiederholerkurse, aber die kosten. und man will ja auch nicht als depp dastehen.
georgette dee war sehr großartig!
3 1/2 stunden programm - wer bietet das heutzutage schon noch? und nicht nur irgendein programm, sondern ein ausgesprochen TOLLES!!! am begeisterndsten sind ja immer - das habe ich schon beim hören der cds festgestellt - die zwischenansagen. nur sind die zwischenansagen gar keine zwischenansagen im klassischen sinne, von wegen, jetzt kommt lied xy, weil [ begründung xy. 30 sekunden]... nein! es sind bezaubernde kleinode, manchmal poetisch, manchmal ganz banal, in jedem falle aber überzogen und übertrieben und trotzdem oder gerade deswegen klasse. und vor der fähigkeit, nach einem einminütigen schachtelsatz ( grammatikalisch meist korrekt!) den anfang noch zu wissen - auch noch nach einer flasche wodka! - verneige ich mich fast demütig. eine flasche wodka ist im übrigen nicht hochgestapelt! hinzu kamen diverse gläser rotwein und fast 2 schachteln zigaretten. dabei den stil zu wahren...wahnsinn!
bild des abends: ende eines liedes ( irgendwas mit deichen und liebe), arme gen himmel gehoben, in der einen hand das rotweinglas mit wodka. in der anderen eine zigarette. 3 weiße scheinwerfer sind auf sie gerichtet. sonst alles dunkel. kein ton. im scheinwerferlicht funkelt der wodka im glas. nichts regt sich. außer der zigarette, die vor sich hinraucht und die erleuchtete gestalt in sanften nebel hüllt.
morgen hat die kleine mondfrau geburtstag.
am montag marie.
am dienstag katie.
und dann ist auch gleich weihnachten.
was noch fehlt: schnee. stattdessen gießt es wie aus kübeln und dazu ein stürmisches agitato. ist es am end gar dschieses? - "he washed my sins away" - erst den ganzen dreck abwaschen, wegspülen. dann trockenfönen, frische luft in die alten köpfe pusten, die guten ( gedanken jetzt) ins töpfchen, die schlechten ins kröpfchen. so vielleicht?
es wird sich zeigen.
( obwohl ja bei diesem wetter kaum einer raus geht)
grüße heute an: new york. sei gut zu deinen besuchern!
georgette dee war sehr großartig!
3 1/2 stunden programm - wer bietet das heutzutage schon noch? und nicht nur irgendein programm, sondern ein ausgesprochen TOLLES!!! am begeisterndsten sind ja immer - das habe ich schon beim hören der cds festgestellt - die zwischenansagen. nur sind die zwischenansagen gar keine zwischenansagen im klassischen sinne, von wegen, jetzt kommt lied xy, weil [ begründung xy. 30 sekunden]... nein! es sind bezaubernde kleinode, manchmal poetisch, manchmal ganz banal, in jedem falle aber überzogen und übertrieben und trotzdem oder gerade deswegen klasse. und vor der fähigkeit, nach einem einminütigen schachtelsatz ( grammatikalisch meist korrekt!) den anfang noch zu wissen - auch noch nach einer flasche wodka! - verneige ich mich fast demütig. eine flasche wodka ist im übrigen nicht hochgestapelt! hinzu kamen diverse gläser rotwein und fast 2 schachteln zigaretten. dabei den stil zu wahren...wahnsinn!
bild des abends: ende eines liedes ( irgendwas mit deichen und liebe), arme gen himmel gehoben, in der einen hand das rotweinglas mit wodka. in der anderen eine zigarette. 3 weiße scheinwerfer sind auf sie gerichtet. sonst alles dunkel. kein ton. im scheinwerferlicht funkelt der wodka im glas. nichts regt sich. außer der zigarette, die vor sich hinraucht und die erleuchtete gestalt in sanften nebel hüllt.
morgen hat die kleine mondfrau geburtstag.
am montag marie.
am dienstag katie.
und dann ist auch gleich weihnachten.
was noch fehlt: schnee. stattdessen gießt es wie aus kübeln und dazu ein stürmisches agitato. ist es am end gar dschieses? - "he washed my sins away" - erst den ganzen dreck abwaschen, wegspülen. dann trockenfönen, frische luft in die alten köpfe pusten, die guten ( gedanken jetzt) ins töpfchen, die schlechten ins kröpfchen. so vielleicht?
es wird sich zeigen.
( obwohl ja bei diesem wetter kaum einer raus geht)
grüße heute an: new york. sei gut zu deinen besuchern!
Dienstag, Dezember 13, 2005
pläne? - ach was!

wie sich plötzlich dinge, die man sich lange vorgenommen hatte, aufgrund eines einzigen satzes ändern können...
der satz war heute: "kennt jemand von euch georgette dee?". gesprochen von robert, einem komillitonen aus sprecherziehung. ich, neben ihm sitzend, begeistert "ja!". er: "ich habe noch zwei karten für das konzert von ihr morgen im schauspielhaus". ich: dem koma nahe.
da muss ich natürlich hin! keine frage!
weihnachtskonzert hin oder her, das ist ein furz gegen georgette dee. gut... ich verpasse meine kleine mondfrau... aber am freitag sehe ich sie dann und vielleicht ist das dann nicht ganz so schlimm!? ( ich hoffe es. viel schlimmer wird es für sie natürlich sein, dass ICH morgen zum konzert kann und sie sich in der schule zum horst machen muss... und dass ICH hingehen kann, obwohl ich georgette dee bis vor zwei wochen überhaupt nicht kannte und sie jetzt nur kenne, weil SIE mir 2 cds von ihr zum geburtstag geschenkt hat. ironie des schicksals, oder wie sagt man?)
---
gerade telefoniert im computerpool wieder ein junger mann auf russisch. ich will das auch können!!!
---
gleich noch 90min "einführung in die komparatistik"... etwas, worauf ich wirklich keine lust habe.
ich grüße heute: robert, meinen karten"dealer"
Montag, Dezember 12, 2005
personifiziertes phlegma und das nullen an sich
am wochenende nur ganz wenige der dinge gemacht, die ich mir eigentlich vorgenommen hatte.
KEIN filmabend mit katrin.
KEIN weiberklatsch mit marie.
KEINE geburtstagsgenke gebastelt.
KEINE küsse im mondlicht.
(die tastatur hier im computerpool ist krank. deswegen: schluss für heute)
nur das noch:
liebste purzeltagsgrüße an else buschheuer
KEIN filmabend mit katrin.
KEIN weiberklatsch mit marie.
KEINE geburtstagsgenke gebastelt.
KEINE küsse im mondlicht.
(die tastatur hier im computerpool ist krank. deswegen: schluss für heute)
nur das noch:
liebste purzeltagsgrüße an else buschheuer
Samstag, Dezember 10, 2005
allyeske züge...
beitrag aus der sparte:
"alltagsneurosen"
heute: auf den strich gehen
es ist nämlich so. wenn ich es vermeiden kann, trete ich nicht auf die fugen zwischen zwei gehwegplatten. schwierig ist das bei kopfsteinpflaster. da bin ich dann auch nicht ganz so kleinlich bzw. schaue ich einfach nicht auf den boden. es ist echt seltsam: auf diese spalten zu treten, bereitet mir ein schlechtes gefühl!
ob das noch aus der kindergartenzeit kommt?
damals, es war grad noch so ddr - aber als kind habe ich davon, ehrlich gesagt, nicht sonderlich viel mitbekommen - mussten wir immer in zweier- oder dreierreihen spazieren gehen. ich hab in einer plattenbausiedlung gewohnt ( trotzdem: tolle kindheit!), die gehwege bestanden aus 1 mal 1 meter großen platten. irgendein kindergartengenosse erzählte dann irgendwann: "wer auf den strich tritt, muss die hexe heiraten".
nun... das fand ich an sich jetzt nicht schlimm. ganz im gegenteil! ich hatte, als ich klein war, ein märchenbuch mit russischen märchen, in dem war eine abbildung vom hauses der hexe babajaga. das haus mit den hühnerbeinen. das haus, das im wald steht und sich drehen kann. das fand ich toll! und auch so war ich eigentlich immer sehr fasziniert von den hexen, stellte mir vor, wie es wäre, wenn ich alt wäre und allein mit einer katze auf dem buckel in so einem hüttchen wohnen würde und zaubertränke zusammenbraute. also: wieso nicht eine hexe heiraten?
wegen des gruppenzwangs versuchte ich trotzdem alles, um nicht auf die gehwegfugen zu treten.
und das dauert an bis heute.
sieht bestimmt lustig aus. ich meine, es sind ja nicht alle platten gleich breit. eine nur 40cm, eine andere 70... die schrittlänge muss dem natürlich angepasst werden. klar.
das bewahrt vor routine. selbst bei routineangelegenheiten wie dem laufen.
halleluja.
grüße heute an meine lieblingsorchestermitspielerInnen: silke, alex, karin s., karin k., püppi, vroni, christel, rita, thomas, anett, martin, sylvia. IHR FEHLT MIR!!!
"alltagsneurosen"
heute: auf den strich gehen
es ist nämlich so. wenn ich es vermeiden kann, trete ich nicht auf die fugen zwischen zwei gehwegplatten. schwierig ist das bei kopfsteinpflaster. da bin ich dann auch nicht ganz so kleinlich bzw. schaue ich einfach nicht auf den boden. es ist echt seltsam: auf diese spalten zu treten, bereitet mir ein schlechtes gefühl!
ob das noch aus der kindergartenzeit kommt?
damals, es war grad noch so ddr - aber als kind habe ich davon, ehrlich gesagt, nicht sonderlich viel mitbekommen - mussten wir immer in zweier- oder dreierreihen spazieren gehen. ich hab in einer plattenbausiedlung gewohnt ( trotzdem: tolle kindheit!), die gehwege bestanden aus 1 mal 1 meter großen platten. irgendein kindergartengenosse erzählte dann irgendwann: "wer auf den strich tritt, muss die hexe heiraten".
nun... das fand ich an sich jetzt nicht schlimm. ganz im gegenteil! ich hatte, als ich klein war, ein märchenbuch mit russischen märchen, in dem war eine abbildung vom hauses der hexe babajaga. das haus mit den hühnerbeinen. das haus, das im wald steht und sich drehen kann. das fand ich toll! und auch so war ich eigentlich immer sehr fasziniert von den hexen, stellte mir vor, wie es wäre, wenn ich alt wäre und allein mit einer katze auf dem buckel in so einem hüttchen wohnen würde und zaubertränke zusammenbraute. also: wieso nicht eine hexe heiraten?
wegen des gruppenzwangs versuchte ich trotzdem alles, um nicht auf die gehwegfugen zu treten.
und das dauert an bis heute.
sieht bestimmt lustig aus. ich meine, es sind ja nicht alle platten gleich breit. eine nur 40cm, eine andere 70... die schrittlänge muss dem natürlich angepasst werden. klar.
das bewahrt vor routine. selbst bei routineangelegenheiten wie dem laufen.
halleluja.
grüße heute an meine lieblingsorchestermitspielerInnen: silke, alex, karin s., karin k., püppi, vroni, christel, rita, thomas, anett, martin, sylvia. IHR FEHLT MIR!!!
Mittwoch, Dezember 07, 2005
sehnsucht und ständiges hin und her

mein geliebtes orchester. heute mal als foto. bald... bald sehe ich sie alle wieder! ich jauchze vor glück!
latein wächst mir ein wenig über den kopf.
muss mich da mal ein bisschen reinknieen, ansonsten wird's demnächst brühe.
werde in den nächsten wochen ein nomadenleben führen:
am 9.12., nachmittags, nach dresden
(katrin treffen, probe fürs weihnachtskonzert, marie treffen, weihnachtskonzert)
am 11.12., abends, nach leipzig
(uni, uni, uni. und: aufzeichnung der ersten mephisto
-sendung ( m19), an der ich mitgearbeitet habe.)
am 14.12., nachmittags, nach dresden
(weihnachtskonzert im gymnasium dresden-plauen)
am 15.12., morgens, nach leipzig
(sprachwissenschaft!!!und literaturwissenschaft :-/ und vielleicht einem menschen eine freude zum geburtstag machen...)
am 17.12., morgens, nach dresden
( geburtstag mondfrau. geburtstag marie. ORCHESTERWEIHNACHTSFEIER!!!)
am 20.12., morgens, nach leipzig
(uni. unspektakulär. aber latein ein muss.)
am 21.12., nachmittags, nach dresden
dann erst mal ruhe. in dresden. winterspeck anfuttern bei klößen, grünkohl, stollen, plätzchen und wasweißichnichtalles.
gestern brachte mir zudem der postbote ein nikolauspaket von meinen eltern. schön! und am freitag kommt mein papa - dann habe ich endlich internet in meinem zimmer!!! doppelt schön! nicht mehr im muffigen, viel zu überheizten computerpool sitzen müssen... hach ja. wie weihnachten ist das!
(purzeltags)grüße gehen heute an: johanna
Donnerstag, Dezember 01, 2005
standard-tag
mein tag begann heute erstaunlich früh - weckerklingeln 8:00 uhr. um 8:27 uhr aus dem bett gequält, mehr oder weniger. ich hätte auch noch eine weitere halbe stunde vor mich hin dämmern können, aber ich möchte ja ein aufgeräumtes zimmer vorzeigen können, wenn besuch kommt. und einigermaßen gut duften. gebadet sein.
kurz nach 9 kam dorli. wir haben dann zusammen weihnachtslieder gespielt, sie auf der querflöte und ich auf dem akkordeon. nun ja... die qualität meinerseits hielt sich in grenzen. aber: ich finde es nach wie vor schwer, auf zwei notenzeilen gleichzeitig zu gucken. außerdem: blattspiel. und: in der rechten hand akkorde, na, und da muss man doch auch noch die finger sortieren. alles in allem war's aber schon recht annehmbar, wie ich finde. meine mitbewohnerin sah das allerdings anders, denn sie verließ, kurz nachdem wir begonnen hatten, die wohnung. ( aber vielleicht musste sie auch einfach nur zur uni!? ich hoffe darauf.)
halb 11 zur uni gefahren. sprachwissenschaft - mein lieblingsseminar! die spannung hält sich zwar in grenzen bei grammatik, syntax und co., aber der dozent ist echt toll.
einziger wehmutstropfen: er sagte im laufe des seminars: "der normale deutsche satz heißt 'paul steht im regen'". darüber musste ich dann lange nachdenken. nicht nur über paul, sondern vor allem über die deutsche mentalität und das land an sich. wieso nimmt man als standardsatz nicht "paul trifft seine freunde" oder "paul geht ins schwimmbad"? von der syntax her ist das doch genau das gleiche! und viel schöner! und überhaupt... ich mag das nicht, dieses: uns geht es ja sooo schlecht, es geht bergab, wo das noch hinführen soll etc.pp.
ich plädiere für:
lächeln!
optimismus leben!
solche sachen. dann klappt's auch mit der menschlichkeit.
von meinem graserlebnis wollte ich noch berichten. hab nur grad keine lust darauf und glaube auch nicht, dass ich die noch mal haben werde. so viel sei aber gesagt: das gefühl, seine gedanken und damit sein ganzes sein als nicht real zu empfinden, ist kein schönes! von wegen bewusstseinserweiterung...! bewusstseinsverlust trifft es wohl eher.
grüße gehen heute an: else buschheuer. ich hoffe, sie findet jemanden zum auf-den-weihnachtsmarkt-gehen, zum singen und trommeln. ( nebenbei... ich bin leicht zu finden. aber frau muss es wollen.)
grüße und küsse gehen an: meine mondfrau daheim.
kurz nach 9 kam dorli. wir haben dann zusammen weihnachtslieder gespielt, sie auf der querflöte und ich auf dem akkordeon. nun ja... die qualität meinerseits hielt sich in grenzen. aber: ich finde es nach wie vor schwer, auf zwei notenzeilen gleichzeitig zu gucken. außerdem: blattspiel. und: in der rechten hand akkorde, na, und da muss man doch auch noch die finger sortieren. alles in allem war's aber schon recht annehmbar, wie ich finde. meine mitbewohnerin sah das allerdings anders, denn sie verließ, kurz nachdem wir begonnen hatten, die wohnung. ( aber vielleicht musste sie auch einfach nur zur uni!? ich hoffe darauf.)
halb 11 zur uni gefahren. sprachwissenschaft - mein lieblingsseminar! die spannung hält sich zwar in grenzen bei grammatik, syntax und co., aber der dozent ist echt toll.
einziger wehmutstropfen: er sagte im laufe des seminars: "der normale deutsche satz heißt 'paul steht im regen'". darüber musste ich dann lange nachdenken. nicht nur über paul, sondern vor allem über die deutsche mentalität und das land an sich. wieso nimmt man als standardsatz nicht "paul trifft seine freunde" oder "paul geht ins schwimmbad"? von der syntax her ist das doch genau das gleiche! und viel schöner! und überhaupt... ich mag das nicht, dieses: uns geht es ja sooo schlecht, es geht bergab, wo das noch hinführen soll etc.pp.
ich plädiere für:
lächeln!
optimismus leben!
solche sachen. dann klappt's auch mit der menschlichkeit.
von meinem graserlebnis wollte ich noch berichten. hab nur grad keine lust darauf und glaube auch nicht, dass ich die noch mal haben werde. so viel sei aber gesagt: das gefühl, seine gedanken und damit sein ganzes sein als nicht real zu empfinden, ist kein schönes! von wegen bewusstseinserweiterung...! bewusstseinsverlust trifft es wohl eher.
grüße gehen heute an: else buschheuer. ich hoffe, sie findet jemanden zum auf-den-weihnachtsmarkt-gehen, zum singen und trommeln. ( nebenbei... ich bin leicht zu finden. aber frau muss es wollen.)
grüße und küsse gehen an: meine mondfrau daheim.
Dienstag, November 29, 2005
es grünt so grün
am wochenende mein erstes "gras"-erlebnis gehabt. naja... ging so. details gebe ich in kürze bekannt, jetzt muss ich erst mal zu komparatistik. ich = todmüde und lustlos ohne ende... aber hey! ich will doch was lernen!
grüße gehen heute an: georgette dee und terry truck. danke für die vielen wundervollen stunden mit euch beiden im ohr.
grüße gehen heute an: georgette dee und terry truck. danke für die vielen wundervollen stunden mit euch beiden im ohr.
Freitag, November 25, 2005
da fragt man sich doch...
heute ein bisschen aufgeregt.
da laufen männer durch die parks mit solchen maschinen, aus denen luft kommt und pusten das von den bäumen gefallene laub zu haufen, die dann abtransportiert werden.
wieso das?
wenn sie das von den wegen räumen...ok! bin heute auch fast hingefallen ( johanna, falls du mitliest: kauf die stiefel, die ich empfohlen hatte, NICHT! sie sind zwar irre bequem und ich find sie auch schick, aber von rutschfestigkeit kann keine rede sein!).
aber auf der wiese können die blätter doch liegenbleiben! über den winter wird daraus humus und die regenwürmer und unzählige kleinstlebewesen hätten was zu essen! stattdessen wird im frühling wieder dünger drübergekippt. davon hat doch keiner was. die tierchen schon mal gar nicht, die bäume nur kurzweilig, wenn überhaupt. klar, die düngemittelfirma freut sich. echt klasse!
fast wollte ich meine haferflocken auf die wiese kippen... doch der selbsterhaltungstrieb siegte. es tut mir leid, ihr bäume! ich denk' mir was neues aus!
tausend grüße gehen heute: an alle bäume der welt. ihr seid wichtig, gebt nicht auf!
da laufen männer durch die parks mit solchen maschinen, aus denen luft kommt und pusten das von den bäumen gefallene laub zu haufen, die dann abtransportiert werden.
wieso das?
wenn sie das von den wegen räumen...ok! bin heute auch fast hingefallen ( johanna, falls du mitliest: kauf die stiefel, die ich empfohlen hatte, NICHT! sie sind zwar irre bequem und ich find sie auch schick, aber von rutschfestigkeit kann keine rede sein!).
aber auf der wiese können die blätter doch liegenbleiben! über den winter wird daraus humus und die regenwürmer und unzählige kleinstlebewesen hätten was zu essen! stattdessen wird im frühling wieder dünger drübergekippt. davon hat doch keiner was. die tierchen schon mal gar nicht, die bäume nur kurzweilig, wenn überhaupt. klar, die düngemittelfirma freut sich. echt klasse!
fast wollte ich meine haferflocken auf die wiese kippen... doch der selbsterhaltungstrieb siegte. es tut mir leid, ihr bäume! ich denk' mir was neues aus!
tausend grüße gehen heute: an alle bäume der welt. ihr seid wichtig, gebt nicht auf!
Donnerstag, November 24, 2005
Dienstag, November 22, 2005
geburtstagsvorfreude
plan c: darüber lachen. bzw. alles als wink des kleinen wesens im himmel ( wenn gott, dann ist es ja wohl androgyn) verstehen.
nein, ich werde kein alki.
und das meine ich wesentlich ernster als mein "nein, ich werde nie im leben rauchen" ( immerhin: 19 1/2 jahre war ich diesem vorsatz treu).
einen neuen musik-/geldverdienplan gibt es auch: ich werde mit dorli in altersheimen weihnachtslieder spielen. wir können ja einen hut hinstellen und wenn es den alten menschen gefällt ( da ich einmal im jahr auch mit meinem orchester im altersheim spiele, WEIß ich, dass es ihnen gefällt!), können sie ja ein bisschen geld einwerfen. zwei weitere, unschätzbare vorteile hat das ganze außerdem: uns werden nicht die finger abfrieren. und wir müssen uns nicht auf gitarre-flöte-gesang beschränken, sondern ich kann noch mein akkordeon mitnehmen! wenn das mal nicht toll ist!
grüße und küsse gehen heute an alle, die nächstes wochenende zu meiner feier kommen:
ann-christin, doreen ( kommt extra aus münchen!), marie, vera ( kommt extra aus berlin!), philo, katrin, rosi, silke und hoffentlich anja ( kommt extra aus stuttgart! wenn sie kommt.)
nein, ich werde kein alki.
und das meine ich wesentlich ernster als mein "nein, ich werde nie im leben rauchen" ( immerhin: 19 1/2 jahre war ich diesem vorsatz treu).
einen neuen musik-/geldverdienplan gibt es auch: ich werde mit dorli in altersheimen weihnachtslieder spielen. wir können ja einen hut hinstellen und wenn es den alten menschen gefällt ( da ich einmal im jahr auch mit meinem orchester im altersheim spiele, WEIß ich, dass es ihnen gefällt!), können sie ja ein bisschen geld einwerfen. zwei weitere, unschätzbare vorteile hat das ganze außerdem: uns werden nicht die finger abfrieren. und wir müssen uns nicht auf gitarre-flöte-gesang beschränken, sondern ich kann noch mein akkordeon mitnehmen! wenn das mal nicht toll ist!
grüße und küsse gehen heute an alle, die nächstes wochenende zu meiner feier kommen:
ann-christin, doreen ( kommt extra aus münchen!), marie, vera ( kommt extra aus berlin!), philo, katrin, rosi, silke und hoffentlich anja ( kommt extra aus stuttgart! wenn sie kommt.)
Montag, November 21, 2005
alki? ich doch nicht!
das gibt's doch nicht!
unverschämtheit!
fasst den schurken!
ich war gerade bei amazon.de und habe ein buch gesucht. ziemlich links gibt's eine spalte, die nennt sich "ihre lieblingsseite" oder so ähnlich. da werden anscheinend bücher vorgestellt, von denen der amazon-computer vermutet, sie würden mich interessieren. ( oder zufallsgenerator. ich vermute aus trotz aber mutwilligkeit, um nicht zu sagen: vorsatz) das buch, das mir empfohlen wurde, war "alki? ich doch nicht!".
HALLO???
geht's noch?
wenn man mir einen krimi empfiehlt, ok. oder meinetwegen auch die bibel. oder ein aktuelles bestseller-buch. meinetwegen auch harry p. oder irgendwas.
aber DAS?
ich überlege, amazon zu boykottieren. plan b: verklagen.
tztztz... ich schmolle.
unverschämtheit!
fasst den schurken!
ich war gerade bei amazon.de und habe ein buch gesucht. ziemlich links gibt's eine spalte, die nennt sich "ihre lieblingsseite" oder so ähnlich. da werden anscheinend bücher vorgestellt, von denen der amazon-computer vermutet, sie würden mich interessieren. ( oder zufallsgenerator. ich vermute aus trotz aber mutwilligkeit, um nicht zu sagen: vorsatz) das buch, das mir empfohlen wurde, war "alki? ich doch nicht!".
HALLO???
geht's noch?
wenn man mir einen krimi empfiehlt, ok. oder meinetwegen auch die bibel. oder ein aktuelles bestseller-buch. meinetwegen auch harry p. oder irgendwas.
aber DAS?
ich überlege, amazon zu boykottieren. plan b: verklagen.
tztztz... ich schmolle.
Samstag, November 19, 2005
dresden. ein erlebnisbericht.
leipzig...geliebte, es bricht mir fast das herz, es dir sagen zu müssen: es gibt noch eine andere neben dir. dresden heißt sie. ihr ähnelt euch in so vielen dingen; und doch... seid ihr ganz verschieden.
schluss mit dem laberrhabarber!
kurzum: ich bin wieder in dresden. und es ist schön! nicht mehr wie "nach hause kommen"...dieses gefühl habe ich eher, wenn ich von dresden wieder nach leipzig komme...aber trotzdem toll. die hinfahrt verlief auch recht unproblematisch: ans paunsdorf-center gestellt, zettel mit der aufschrift "dd" vor die brust, daumen raus. nach 5 minuten hielt ein junger mann. da kann man erst mal skeptisch sein, aber ich sah dann einen kindersitz auf der rückbank und, naja, vielleicht bin ich da recht leichtsinnig, aber solche dinge stimmen mich zuversichtlich. keine ahnung, wie er hieß. wir haben ungefähr 10 sätze gewechselt. er ist steinmetz ( darüber hätte ich gern mehr erfahren, aber irgendwie war mir nicht nach reden zumute), wohnt in dresden und pendelt täglich (!). das war's an informationen. am wilden mann hat er mich rausgelassen, ich bin dann noch schnell bei raffael vorbei, habe ihm "calcutta-eilenburg-chinatown" in den briefkasten gesteckt - in der hoffnung, dass es ihm gefällt ( ich fürchte allerdings, das gegenteil wird der fall sein. ist mir allerdings relativ wurscht, denn es reicht ja, wenn ICH es mag) und auf dem weg von ihm zum bus noch am alten haus von dorli vorbeigekommen. hach ja...dieses haus. fast schon ruine und doch mit so viel charme! wie viele schöne stunden ich dort verbracht habe! ( wie leicht wir uns damals gefühlt haben! einfach nur gelacht und gesungen und getrunken und - ohrlöcher - gestochen und gekocht und geredetgeredetgeredet und: geliebt! vor allem geliebt.)
kalt ist es unterdessen geworden...
an sich nichts schlechtes, ganz im gegenteil, die luft so klar und frisch. aber wenn man so da stehen und einen daumen hochhalten muss...oder rauchen - dann ist es doch eher unschön. aber ich will ja gar nicht meckern! winter ist toll und es hat sogar schon geschneit hier oben auf den hügeln von pesterwitz.
wie war das noch gleich? ( es ist doch erst 2 jahre her, dass ich das gelernt habe; sollte ich es wirklich schon wieder vergessen haben?) -- in der übergangszeit zwischen sommer und winter empfinden wir die ersten ( eigentlich nur mittel-) kalten tage als besonders kalt ( "mööönsch, so kalt war es noch nie!"), weil unser körper irgendwie nicht schnell genug hinterher kommt mit der umstellung oder so. ich schaue da noch mal nach, kann doch nicht sein, dass ich hier solche halbwahrheiten von mir gebe!
ich will nicht voreilig sein--
aber ich glaube, ich bilde jetzt wieder ein paar. nicht ich allein, aber... na, ihr versteht schon. jedenfalls brachte mir die postfrau heute ein päckchen. darin enthalten: eine apfelsine ( süßsaftigsonniglecker!), eine rose, 3 schachteln zigaretten ( halleluja!) und ein wundervoller brief. plötzlich ist die vorstellung, ein stück des weges gemeinsam zu gehen, gar nicht mehr erschreckend. ich fürchte nicht mehr um meine freiheit, weil ich weiß, dass "mein" ( nicht als besitzanzeigend zu begreifen!) mensch ein ebenso großes verlangen danach hat wie ich und weil ich denke/hoffe/glaube, dass wir sowohl zusammen sein als auch dieses bedürfnis weiterhin (aus)leben können.
schluss mit dem laberrhabarber!
kurzum: ich bin wieder in dresden. und es ist schön! nicht mehr wie "nach hause kommen"...dieses gefühl habe ich eher, wenn ich von dresden wieder nach leipzig komme...aber trotzdem toll. die hinfahrt verlief auch recht unproblematisch: ans paunsdorf-center gestellt, zettel mit der aufschrift "dd" vor die brust, daumen raus. nach 5 minuten hielt ein junger mann. da kann man erst mal skeptisch sein, aber ich sah dann einen kindersitz auf der rückbank und, naja, vielleicht bin ich da recht leichtsinnig, aber solche dinge stimmen mich zuversichtlich. keine ahnung, wie er hieß. wir haben ungefähr 10 sätze gewechselt. er ist steinmetz ( darüber hätte ich gern mehr erfahren, aber irgendwie war mir nicht nach reden zumute), wohnt in dresden und pendelt täglich (!). das war's an informationen. am wilden mann hat er mich rausgelassen, ich bin dann noch schnell bei raffael vorbei, habe ihm "calcutta-eilenburg-chinatown" in den briefkasten gesteckt - in der hoffnung, dass es ihm gefällt ( ich fürchte allerdings, das gegenteil wird der fall sein. ist mir allerdings relativ wurscht, denn es reicht ja, wenn ICH es mag) und auf dem weg von ihm zum bus noch am alten haus von dorli vorbeigekommen. hach ja...dieses haus. fast schon ruine und doch mit so viel charme! wie viele schöne stunden ich dort verbracht habe! ( wie leicht wir uns damals gefühlt haben! einfach nur gelacht und gesungen und getrunken und - ohrlöcher - gestochen und gekocht und geredetgeredetgeredet und: geliebt! vor allem geliebt.)
kalt ist es unterdessen geworden...
an sich nichts schlechtes, ganz im gegenteil, die luft so klar und frisch. aber wenn man so da stehen und einen daumen hochhalten muss...oder rauchen - dann ist es doch eher unschön. aber ich will ja gar nicht meckern! winter ist toll und es hat sogar schon geschneit hier oben auf den hügeln von pesterwitz.
wie war das noch gleich? ( es ist doch erst 2 jahre her, dass ich das gelernt habe; sollte ich es wirklich schon wieder vergessen haben?) -- in der übergangszeit zwischen sommer und winter empfinden wir die ersten ( eigentlich nur mittel-) kalten tage als besonders kalt ( "mööönsch, so kalt war es noch nie!"), weil unser körper irgendwie nicht schnell genug hinterher kommt mit der umstellung oder so. ich schaue da noch mal nach, kann doch nicht sein, dass ich hier solche halbwahrheiten von mir gebe!
ich will nicht voreilig sein--
aber ich glaube, ich bilde jetzt wieder ein paar. nicht ich allein, aber... na, ihr versteht schon. jedenfalls brachte mir die postfrau heute ein päckchen. darin enthalten: eine apfelsine ( süßsaftigsonniglecker!), eine rose, 3 schachteln zigaretten ( halleluja!) und ein wundervoller brief. plötzlich ist die vorstellung, ein stück des weges gemeinsam zu gehen, gar nicht mehr erschreckend. ich fürchte nicht mehr um meine freiheit, weil ich weiß, dass "mein" ( nicht als besitzanzeigend zu begreifen!) mensch ein ebenso großes verlangen danach hat wie ich und weil ich denke/hoffe/glaube, dass wir sowohl zusammen sein als auch dieses bedürfnis weiterhin (aus)leben können.
Donnerstag, November 17, 2005
verhinderte stadtmusikantin
nachtrag:
straßenmusik war dann doch nicht. wegen: nass. kalt. mitstreiterin hatte vom vortäglichen ethnopartybesäufnis ( 1/2 flasche wein! kann die wirklich so viel anrichten? scheinbar...) einen kater und eher weniger lust.
allgemein glaube ich langsam, dass der herbst keine gute jahreszeit für straßenmusik ist...
straßenmusik war dann doch nicht. wegen: nass. kalt. mitstreiterin hatte vom vortäglichen ethnopartybesäufnis ( 1/2 flasche wein! kann die wirklich so viel anrichten? scheinbar...) einen kater und eher weniger lust.
allgemein glaube ich langsam, dass der herbst keine gute jahreszeit für straßenmusik ist...
mior ham jo nüscht
wort des tages: apokalyptusbonbon.
ist das nicht ein wundervolles wort? es ist im übrigen, um mal ein bisschen bildungsarbeit zu betreiben, eine kontamination - im literaturwissenschaftlichen sinne, nicht dass hier verwirrungen aufkommen.
donnerstage bestärken mein bestreben, doch bei germanistik & co. zu bleiben. erst 2 1/2 stunden sprachwissenschaftsseminar ( toll!) und dann noch literaturwissenschaft. gut, letzteres ist jetzt nicht sooo toll ( - was nützt eine noch so gebildete dozentin, wenn sie keinerlei pädagogisches geschick mitbringt?), aber der heutige apokalyptusbonbon entschädigt für alles. ebenfalls der umstand, dass frau m.-d. elfriede jelinek zu mögen scheint. von ihr kommt im übrigen eine ebenfalls begeisternde kontamination: "das kind ist doch im delysium". jaja.
es ist schon erstaunlich, wie wenig geld man so zum leben braucht.
- also, jetzt mal nur für essen! ich betreibe ja nur die ultralight-variante von "nüscht ham", da für miete, wärme, fortbewegung mit öffentlichen verkehrsmitteln, kühlschrank, toaster [...] gesorgt ist! -
jedenfalls: ein brot kostet 89cent. 1kg möhren 25cent. 1 flasche ketchup 59cent. toastbrot 39cent. reibekäse leider n bissl mehr, aber darauf kann man verzichten. schließlich noch haferflocken: 25cent. ( sprechen wir jetzt mal nicht über den moralischen aspekt... von wegen: wie kann essen so billig sein? was kommt dann letztlich noch beim produzenten/landwirt/etc.pp. an? - das ist mir schon sehr bewusst! aber wenn's nun mal nicht geht, im bioladen einzukaufen, dann geht's halt nicht) mit den eben aufgezählten nahrungsmitteln ( + ein paar äpfeln, kakao, zucker und zimt)- außer dem toastbrot, denn das gibt's erst seit heute - bin ich über eine ganze woche gekommen! erstaunlicherweise schmeckt mir auch der ketchup noch. aber ich glaube, wenn ich dann irgendwann mal wieder richtiges essen essen kann, werde ich erst einmal einen großen bogen um ketchup machen.
summa summarum habe ich also ca. 40 cent pro tag gebraucht ( hineingerechnet noch die eine kanne kaffee, die ich mir am wochenende genehmigt habe und diverse zigarettchen aus einem letzten furztrockenen tabakrest). das ist doch mal toll! ich hoffe, ich denke auch noch daran, wenn ich mal wieder geld haben sollte. es muss halt nicht immer der tolle veggie bagel für 2,70euro sein und auch nicht...mir fällt vor schreck gar nix ein...antipasti, zum beispiel.
morgen geht's erst mal wieder nach dresden. falls jemand ein kleines tramper-studentchen mitnehmen mag. hat aber schon mal ganz gut geklappt, deshalb bin ich guter dinge. sollte ich demnächst nicht mehr schreiben, bin ich vermutlich abgemurkst wurden von...irgendwem.
grüße gehen heute an: aldi. und verena ( danke für die zigarette!).
ist das nicht ein wundervolles wort? es ist im übrigen, um mal ein bisschen bildungsarbeit zu betreiben, eine kontamination - im literaturwissenschaftlichen sinne, nicht dass hier verwirrungen aufkommen.
donnerstage bestärken mein bestreben, doch bei germanistik & co. zu bleiben. erst 2 1/2 stunden sprachwissenschaftsseminar ( toll!) und dann noch literaturwissenschaft. gut, letzteres ist jetzt nicht sooo toll ( - was nützt eine noch so gebildete dozentin, wenn sie keinerlei pädagogisches geschick mitbringt?), aber der heutige apokalyptusbonbon entschädigt für alles. ebenfalls der umstand, dass frau m.-d. elfriede jelinek zu mögen scheint. von ihr kommt im übrigen eine ebenfalls begeisternde kontamination: "das kind ist doch im delysium". jaja.
es ist schon erstaunlich, wie wenig geld man so zum leben braucht.
- also, jetzt mal nur für essen! ich betreibe ja nur die ultralight-variante von "nüscht ham", da für miete, wärme, fortbewegung mit öffentlichen verkehrsmitteln, kühlschrank, toaster [...] gesorgt ist! -
jedenfalls: ein brot kostet 89cent. 1kg möhren 25cent. 1 flasche ketchup 59cent. toastbrot 39cent. reibekäse leider n bissl mehr, aber darauf kann man verzichten. schließlich noch haferflocken: 25cent. ( sprechen wir jetzt mal nicht über den moralischen aspekt... von wegen: wie kann essen so billig sein? was kommt dann letztlich noch beim produzenten/landwirt/etc.pp. an? - das ist mir schon sehr bewusst! aber wenn's nun mal nicht geht, im bioladen einzukaufen, dann geht's halt nicht) mit den eben aufgezählten nahrungsmitteln ( + ein paar äpfeln, kakao, zucker und zimt)- außer dem toastbrot, denn das gibt's erst seit heute - bin ich über eine ganze woche gekommen! erstaunlicherweise schmeckt mir auch der ketchup noch. aber ich glaube, wenn ich dann irgendwann mal wieder richtiges essen essen kann, werde ich erst einmal einen großen bogen um ketchup machen.
summa summarum habe ich also ca. 40 cent pro tag gebraucht ( hineingerechnet noch die eine kanne kaffee, die ich mir am wochenende genehmigt habe und diverse zigarettchen aus einem letzten furztrockenen tabakrest). das ist doch mal toll! ich hoffe, ich denke auch noch daran, wenn ich mal wieder geld haben sollte. es muss halt nicht immer der tolle veggie bagel für 2,70euro sein und auch nicht...mir fällt vor schreck gar nix ein...antipasti, zum beispiel.
morgen geht's erst mal wieder nach dresden. falls jemand ein kleines tramper-studentchen mitnehmen mag. hat aber schon mal ganz gut geklappt, deshalb bin ich guter dinge. sollte ich demnächst nicht mehr schreiben, bin ich vermutlich abgemurkst wurden von...irgendwem.
grüße gehen heute an: aldi. und verena ( danke für die zigarette!).
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